TEAM – Tut etwas aussergewöhnliches Miteinander

Moderne (Selbst)Führung – von Athleten lernen.

Heute spielt die deutsche Elf ihr erstes Spiel der Fussball Europameisterschaft der Männer. Fiebern Sie mit? Wissen Sie, welches Motto sich die Mannschaft dieses Jahr gegeben hat?

Wussten Sie, dass sich die deutsche Elf im Jahr 2006 für die Fussball WM im eigenen Land das Motto „TEAM -Tut Etwas Aussergewöhnliches Miteinander“ gegeben hat? Es folgte ein Fussball-Sommermärchen im gleichen Jahr und die Spieler wurden zu Weltmeistern der Herzen.

Am Wochenende fand der 6. Bayerische Zahnärzte-Unternehmer-Tag statt und ich war eingeladen dort über Team-Motivation zu sprechen. Zahnarztpraxen haben oft eine ideale Teamgröße: maximal elf Personen wie in einem Fussball-Team. Denn die Teamgröße hat einen Einfluss darauf, wie leistungsbereit wir sind. Mit zunehmender Teamgröße steigt unsere Neigung, weniger zu leisten. Sind zu viele Menschen in einem Team, lässt der Verpflichtungssog nach: Warum soll ausgerechnet ich jetzt die Aufgabe übernehmen? Gefühlt sind doch genügend andere da.

Die optimale Teamgröße alleine löst aber leider noch keine Team-Probleme. Wie gelingt es zu einem aussergewöhnlichen Team zu werden? – Mit guter (Selbst)Führung!

Photo von Jeffrey F Lin – gefunden auf Unsplash.com

Ich beschreibe den Weg von Spitzenteams im Hochleistungssport. Dabei nutze ich anschauliches Storytelling: vom Basketball berichte ich, wie eine Mannschaft ihren Sinn fand, gemeinsam als Team zu spielen, statt als starke Individualisten immer den Sieg zu verfehlen. Aus dem Tennis berichte ich wie eine hochkarätige Spielerin ihre Selbstzweifel überwand und Wimbledon nach einem schweren Jahr gewann, weil ihr Coach mehr in ihr sah als ihre statistischen Werte im Training zeigten. Der Porsche GT 3 Cup dient mir als anschauliches Beispiel, warum Druck als Privileg gesehen werden kann. Denn nur wem etwas zugetraut wird, nur wer etwas wagt, hat Druck. Und wann es gesünder ist, sich von einem Team zu lösen, können wir uns von Dirk Nowitzky abschauen. Sogar beim Marketing können wir von manchen großartigen Athleten einiges lernen. Immer wieder übertrug ich die Themen aus dem Sport auf den Unternehmeralltag eines Zahnarztes.

Ich habe mich über die hohe Aufmerksamkeit bei meinem Vortrag sehr gefreut und dass ich damit so viele Menschen inspirieren durfte. Die anschließenden kurzweiligen Fragen an mich zur Führung von Generation Z (Post-Millennials) und Generation Y (Millennials) und die Bedürfnisse von Team-Sprengern bereicherte in meinen Augen den Inhalt. Auch danke dafür an die Zuhörer.

Wer nun Lust hat, das eigene Team voranzubringen und diesen Vortrag selbst einmal zu erleben, kann sich gerne bei mir oder CORMENS melden. Ich freue mich darauf, den Teamspirit des Sports mit Ihnen zu teilen. Und wer weiß, vielleicht erleben wir heute Abend bereits ein weiteres Stück Team-Geschichte aus der Fußball-Welt…

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