Neue Brutal Mental Podcast Folge: Vom Einfrieren in Krisen und wieder Auftauen.

Etwa 1,5 Jahre lang suchte Martin eine neue Stelle. Denn seine Position als Geschäftsführer, die er zuvor inne hatte, wurde aufgelöst aufgrund von Restrukturierungen. Er hatte seinen Job geliebt und plötzlich brach viel weg. Mittlerweile ist er wieder Geschäftsbereichsleiter eines internationalen Industrie-Unternehmens mit etwa 600 Mitarbeiter:innen.

Er erzählt wie sein Leben gefühlt nach der Kündigung „einfror“ und wie er im Umfeld und auch in sich selbst neue Anker fand, um sich dem immer größer werdenden mentalen Stress in diesen unsicheren Zeiten zu stellen.

Sehr offen beschreibt er, worin er Unterstützung fand und was sich nicht als hilfreich zeigte. „Das wird schon wieder, hilft in dem Moment nicht“, stellt Martin über typische Tröst-Versuche fest. Er bezieht sich dabei auf Trost von außen, der gut gemeint war, doch nicht fruchtet. Ein Umfeld, das negative Emotionen wie Angst nicht zulassen kann, ist eher toxisch. Mentale Stärke braucht den Mut hinzusehen, hin zur Angst, hin zur Unsicherheit und auch den Mut nicht mehr passende Ziele loszulassen und Neues zu entdecken.

Martin beschreibt, was er für sich alles neu entdeckte. Es ist ein sehr ruhiges, angenehmes Gespräch geworden. Ich verändere sogar meine Sprache hin zu mehr Privatheit. Ganz unbewusst passe ich mich dem bayrisch von Martin etwas an. So entfaltet sich ein Gespräch das Tiefe mitbringt, ernsthaft, mit sehr viel Ehrlichkeit und Mut. Es ging nicht darum, sich idealisierend in der Stärke zu feiern, sondern den eigenen Themen ins Gesicht zu sehen und genau dadurch bekam dieses Gespräch – unserem Empfinden nach – sehr viel mentale Kraft.

„An den Scheidewegen des Lebens stehen keine Wegweiser.“ Charlie Chaplin

Wir beide freuen uns, wenn Du in diese Folge hinein hörst.

https://linktr.ee/freiwasser

Martin und seine wundervollen Naturfotos findest du auf Instagram als @martin_dakini .

ACHTUNG: mein Instagram Account hat sich geändert, du findest mich unter @freiwasser_2.0 .

PS: Die von mir angesprochene polygale Leiter (bezogen auf das autonome Nervensystem) bringe ich nach Veröffentlichung der Folge auf Instagram und LinkedIn. Auch zum Serotonin kommt demnächst dort etwas.

Grafik: Daniela Engelhardt

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.