Warum Frauen häufiger in zweiter Reihe stehen

Eine Klientin von mir, die ich beruflich coachen darf, ist im Consumer Brand Marketing eines globalen Unternehmens tätig. Die Organisation ist hoch dynamisch, die Budgets riesig, die Verantwortung enorm. Meine Klientin ist erst seit wenigen Monaten dabei, sie hat den Job angetreten, nachdem sie sich seit der Geburt ausschließlich um ihren jetzt 1,5-jährigen Sohn gekümmert hatte. 

Guter Ausgangspunkt für die Rückkehr in die Berufswelt

Ich habe sie gecoacht für ihre Bewerbungen wie die Vorstellungsgespräche und die Auswahl an Jobs war schließlich groß. Mit ihrer strukturierten professionellen Art hat sie ordentlich Eindruck machen können. Und so konnte sie sich letztlich sehr verdient den Job aussuchen, der ihr am meisten zusagte. Sie nimmt direkt den toughen Weg – ihrem Traumberuf zuliebe – und arbeitet schon wieder Vollzeit. 

Bereits nach wenigen Tagen kam sie wieder auf mich zu. Der Job ist ein Traumjob, der Chef super, ein tolles Vorbild: klar und ruhig. Die Kollegen scheinen alle 200% zu geben, wer Kinder hat, arbeitet eben nach dem zu Bett gehen der Kids noch ein paar Stunden weiter. VOLLGAS in einer Tour. Es ist nicht leicht bei diesem Tempo mitzuhalten. Meine Klientin, promoviert, hochintelligent und ein sehr analytischer Mensch, sucht bei sich die Fehler. Meldet sich kaum mehr zu Wort. Ihre Selbsteinschätzung:

„Ich trete nicht selbstbewusst genug auf, die anderen drücken sich eloquenter in Englisch aus. Ich zögere manchmal bei Antworten. Wenn ich die Antwort auf eine Frage nicht sofort weiß, sage ich, dass ich es herausfinden werde. Andere finden dann einfach eine Antwort, egal ob es 100% stimmt. Ich bin da nicht forsch genug, und schwäche meine Position damit.“

Wirklich ist das so? Da haben wir im Coaching genauer hingesehen.

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Podcast-Navigator

An diesem Wochenende sind zwei Podcasts mit mir als Interviewpartner online gegangen. Zur Orientierung ordne ich beide nachfolgend thematisch ein.

Das Podcast -Interview von RUNNERSWORLD ist am Samstag anlässlich des World Mental Health Day in Kooperation mit ASICS veröffentlicht worden. Hier geht es darum, wie wir mit Hilfe des Laufens mental die Balance behalten oder wiederfinden können. Der Podcast enthält sehr viele Mentale Techniken zum selbst ausprobieren. Das Feedback dazu ist überwältigend, herzlichen Dank bereits dafür!

#SoundMindSoundBody

Den Podcast findet Ihr hier:

https://www.runnersworld.de/news/folge-45-mentale-gesundheit-praesentiert-von-asics/

Der zweite Podcast THE FIRST YEAR, der am Sonntag veröffentlicht wurde, richtet sich in erster Linie an Jurastudenten, Referendare und Juristen allgemein. Da in diesem Podcast aber das Thema Prüfungsvorbereitung und Leistungsdruck sehr stark thematisiert werden, fragte mich der Moderator und Jurist Herr Dr. Arne Fischer auch oft nach Vergleichen im Sport. So ist eine Podcast-Folge entstanden, die für alle Leistungsorientierten hoffentlich spannend ist. Ich bin gespannt auf das Feedback dazu!

#Jura #Rechtswissenschaften #Leistungsdruck

Den Podcast findet Ihr hier wie auch auf iTunes und Deezer:

Umgang mit der Angst vor Leistung

Viele Menschen, die früh zu Leistung erzogen wurden, neigen dazu immer noch so mit sich zu sprechen wie es damals Trainer und Eltern taten. Eine Klientin, die ich seit einiger Zeit coache, war als Kind im sportlichen Leistungskader Deutschlands. Sie ist inzwischen nicht mehr im Leistungssport und beruflich sehr erfolgreich. Doch wann immer sie heute eine große Herausforderung vor sich hat: bleibt ihr die Luft weg, sie fühlt sich schwach und bringt dann auch wirklich keine Leistung. Bevor die Luft wegbleibt, ist jedes Mal diese große Wut auf sich und auf die anderen, über ihre Schwäche und darauf, dass die anderen besser sind. Sie ohrfeigt sich selbst. 

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Neue Podcast-Folge – diesmal zur Persönlichkeit

Fotograf: Andy Astfalck – während eines ASICS Events in Utah

Bitte ändere dich…! Egal wo man hinschaut, ob in 360 Grad Feedback-Gesprächen bei Führungskräften, in Gesprächen mit dem Partner und natürlich auch auf Instagram: überall geht es um unsere Persönlichkeit und darum wie wir uns optimieren können – vor allem bezüglich der eigenen Leistung, unseres Aussehens und der Beliebtheit. Doch was beeinflusst unsere Persönlichkeit, wie können wir an uns arbeiten und wo liegen die individuellen Grenzen? Und warum hat Zucker, Sport und Natur damit was zu tun? Ein ungewöhnlicher Podcast für den Kopf, der sich dem Thema seriös und dennoch unterhaltsam nähert, stets auf Basis von neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen, die so sicherlich den meisten noch nicht bekannt sind. 

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Was machen Sie, wenn Ihnen das Ziel vor Augen fehlt?

Das Unternehmen ASICS beauftragte mich, als systemischer Mental Coach ein ganz besonderes Projekt in Salt Lake City/Utah zu begleiten. Im Zuge der Markteinführung eines neuen Laufschuhs (ASICS GlideRide) veranstaltete ASICS ein großes PR-Event in den Salt Flats in Utah: The Eternal Run. In der weißen Salzwüste hatten 25 ausgewählte Personen eine große Challenge vor sich: so lange laufen wie es ihnen möglich ist.  

Es waren sehr unterschiedliche Menschen am Start: natürlich Journalisten und Influencer, aber auch erfahrene ehemalige und aktive Leistungssportler wie

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The secret of happiness? I don’t care

This is my very first blog text in English. And it might be a mess of language mistakes, but I don’t care. I only care to share my message…

AMSTERDAM, NETHERLANDS – AUGUST 25: during the ASICS Frontrunner Global Meeting on August 25, 2018 in Amsterdam, Netherlands. (Photo by Andy Astfalck)

I just arrived yesterday in Munich, after a fantastic ASICS FrontRunner weekend in Amsterdam. We had the second international FrontRunner meeting since this crew was founded by Jan-Erik Kruse in Germany some years ago. Meanwhile you find these amazing frontrunner guys nearly everywhere in the world.

We had a lots of fun and most of the time there were photographers around us, taking pictures of us. You can see the results everywhere on the social media channels…happy people having fun …feeling fast, moving each other, as experts (like me) or as athletes each with their special stories.

Having a look on those pictures you might feel jealous, if you haven’t been part of this event. Because we all seem so happy. So what’s the secret of our happiness? Well I cannot talk about the others. But I can tell you my little secrets…

Read more about it here…
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6 gute Wege zum Glücklichsein

Tipp 1: Loslassen.

Das Jahr hat gerade mal begonnen und sofort wird gewertet und verglichen: entspricht das alles gerade meiner Erwartungshaltung? Viele leistungsorientierte Menschen neigen dazu, sich permanent „selbst in die Fresse zu hauen“ wie es Sebastian Kienle einmal formulierte. Im Wettkampf hilft das, im Intervall auch, aber wer täglich so mit sich umgeht, wird eher Trainingsweltmeister, zumindest aber unglücklich. Denn diesen Selbstdruck hält keiner über Jahre hinweg aus.
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